Das Ensemble aus Landhaus und St.-Leonhards-Kapelle befindet sich mittlerweile in der dritten Generation in Familienbesitz. Es liegt im Naturpark Trudner Horn, am Ende einer kurvenreichen Straße auf 1.330 m Seehöhe – ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe.
Dieses Haus richtet sich an Menschen, die bewusst Abstand suchen: vom städtischen Trubel, von permanenter Erreichbarkeit und vom gewohnten Tempo des Alltags. Es gehört zu den letzten Funklöchern Südtirols. Für Workaholics steht ein außerordentlich langsames WLAN zur Verfügung.
Direkt hinter dem Haus beginnen einfache Wanderwege und Mountainbiketouren. Der Naturpark gilt als der artenreichste Südtirols und ist der einzige, der vollständig unterhalb von 2.000 m liegt. Wer aufmerksam durch die Wiesen geht, entdeckt auf einer einzelnen Dolde der Schafgarbe oft ein Dutzend verschiedener Insekten. Diese Vielfalt findet andernorts durch die von Monokultur geprägte Landwirtschaft immer seltener Raum und zieht sich zunehmend in Archen wie diesen Naturpark zurück.
Der kleine Ort Gfrill (ca. 50 Einwohner) bietet neben Kirche und Friedhof auch ein empfehlenswertes Gasthaus: den Fichtenhof, der in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Die Seele der Küche ist nicht nur für ihre Kochkunst bekannt (2 Falstaff-Gabeln) sondern ist immer für einen Plausch zu haben, inklusive der ein oder anderen Verschwörungstheorie.
Nicht verschwiegen werden soll, dass der benachbarte Bauernhof aktiv bewirtschaftet wird. Je nach Jahreszeit gehören entsprechende Arbeiten dazu. Wenn gerade keine Kettensäge kreischt, herrscht eine eindrucksvolle Stille, und die Nächte werden höchstens vom Mondlicht erhellt.
Das Haus bietet ausreichend Platz, damit bis zu acht Personen auch bei einem längeren Aufenthalt genügend persönlichen Freiraum haben. Die Küche ist vollständig ausgestattet und lädt dazu ein, gemeinsam zu kochen. Dies ist sowohl elektrisch als auch auf dem vorhandenen Tischherd möglich. Für das Aufbacken von Brötchen muss ein Feuer entfacht werden – gerne zeige ich Ihnen bei der Anreise, wie das funktioniert.
Für kühlere Tage, die in dieser Höhe auch im Sommer vorkommen können, steht ein gemauerter Kamin zur Verfügung. Brennholz ist ausreichend vorhanden und im Preis inbegriffen. Grundsätzlich ist das Haus zentral beheizt.
Die Abende lassen sich entspannt auf der großzügigen Terrasse ausklingen. Dort steht ein Grill bereit, um beispielsweise Spezialitäten des über die Region hinaus bekannten Metzgers von Salurn zuzubereiten.
Bei Interesse kann die benachbarte Kapelle dazugemietet werden. Es handelt sich um einen schlichten, spirituellen Raum ohne sakrale Einrichtung, ausgestattet mit einem beheizbaren Dielenboden aus heimischer Lärche.
Ich empfange und verabschiede meine Gäste persönlich und gebe – je nach Interesse – gerne Empfehlungen für Ausflüge und Aktivitäten. Wenn Sie mir Ihre Wünsche vorab mitteilen, bereite ich passende Vorschläge für Sie vor.
Jeder Gast erhält eine Gästekarte zur kostenlosen Nutzung der Öffis während des Aufenthalts.
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